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Ärztliche Diagnose: Rückenstärkung notwendig! 
Arbeitswelt / ethnische Zugehörigkeit / Belästigung, Beendigung

Herr B, der aus Gambia stammt und seit 12 Jahren in Österreich lebt, ist als Leiharbeiter in einem Spital tätig. Gemeinsam mit zwei serbischen Kollegen ist er für die Essensausgabe zuständig. Herr B leidet darunter, dass die beiden Kollegen oft in ihrer Muttersprache reden und er sich dann ausgeschlossen fühlt. Er sagt aber zunächst nichts, weil er weiß, dass es bei guter Arbeitsleistung die Chance auf eine längerfristige Beschäftigung im Spital gibt. Als einer seiner Kollegen aber erklärt, dass er nicht mit einem „Neger“ arbeiten möchte und keinen Ausländer im Team sehen will, wird für Herrn B die Situation unerträglich. Zum Glück hat er eine Vertrauensperson im Spital, die er um Hilfe bitten kann. Herr Dr. F ist Arzt in dem Krankenhaus, in dem Herr B beschäftigt ist. Herr B kennt Herrn Dr. F, weil dieser ihn einmal medizinisch erstversorgt hat. Auf Grund des freundlichen Umgangs hat Herr B Vertrauen und Herr Dr. F ist sein erster Ansprechpartner, als es zu den rassistischen Äußerungen seiner Arbeitskollegen kommt.

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