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Gender Pricing. Ein Baustein in der Betrachtung von geschlechtsspezifischer Ungleichheit.

Im August 2019 wurde eine Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) im Auftrag der GÖD FCG Frauen  zum Thema „Gender Pricing“ veröffentlicht.

Diese zeigt deutlich, dass „Frau-sein“ in Österreich eine ökonomische Herausforderung ist: Körperbezogene Produkte und Dienstleistungen sind für Frauen teurer, während sie gleichzeitig niedrigere Löhne bekommen und mehr unbezahlte Arbeit leisten.

Laut der Studie verrechnen 87% der befragten Frisörsalons unterschiedliche Preise für Damen- und Herrenhaarschnitte. Dies entspricht auch der Wahrnehmung der Gleichbehandlungsanwaltschaft, die immer wieder mit geschlechtsspezifischen und damit diskriminierenden  Frisördienstleistungen konfrontiert ist und regelmäßig mit Frisör_innen diesbezüglich Kontakt hat.

Die Studie zeigt auch, dass Frauen bei Reinigungsdiensten auf Grund des Geschlechts mehr bezahlen. Auch hier wird die  GAW aktive Informationsarbeit betreiben.

zur Studie (PDF, 2463 KB)