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„Akzentfreies Deutsch“ – was soll das heißen?

Frau L arbeitet als Rechtsberaterin im Antidiskriminierungsbereich. In einem ihrer Beratungsfälle vermutet sie eine Diskriminierung aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit in einem Stelleninserat. Das Inserat hatte für eine Stelle als Verkäufer/in „akzentfreie deutsche Aussprache“ erwartet.

Frau L wendet sich mit einem Schreiben an das Unternehmen. In seinem Antwortschreiben erklärt der Unternehmer Herr Z, dass sie „an ihren eigenen Deutschkenntnissen“ arbeiten solle, was Frau L als rassistische Anspielung auf ihren ausländischen Namen empfindet.

Sie wendet sich an die Gleichbehandlungsanwaltschaft (GAW). Frau L stellt einen Antrag auf Überprüfung der Diskriminierung bei der Gleichbehandlungskommission. Diese stellt fest, dass Herr Z Frau L in Zusammenhang mit ihrem Arbeitsverhältnis aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit belästigt hat.

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