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Kinder kriegen ist nicht schwer, der Wiedereinstieg umso mehr

Frau J ist Accounting Managerin in einem großen Unternehmen. Im Herbst 2017 meldet sie während ihrer Elternkarenz ihren Wunsch, Elternteilzeit in Anspruch nehmen zu wollen. Dies wird zunächst verweigert mit der Begründung, dass man keine Verwendung für sie für nur 30 Stunden habe. Schließlich bewilligt man ihr die Elternteilzeit. Allerdings soll Frau J künftig auf eine Stelle als "Allrounderin" versetzt werden. Damit hat sie andere und weniger anspruchsvolle Aufgaben als vor ihrer Elternkarenz und einen bedeutenden Nachteil in ihrer Karriereentwicklung.

Sie wendet sich an die Gleichbehandlungsanwaltschaft (GAW), um sich beraten zu lassen. Die Gleichbehandlungsanwältin berät Frau J über ihre rechtlichen Möglichkeiten und interveniert bei ihrem Arbeitgeber. Es kommt zu einem Gespräch mit dem Geschäftsführer. Schließlich einigt sich Frau J mit ihrem Arbeitgeber auf ein Jahresgehalt mit 14 Monatsentgelten als Abschlagszahlung. Frau J ist zufrieden und erleichtert. Sie ist bereits in Verhandlungen für einen neuen Job in Teilzeit, der für sie interessanter und spannender ist.

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